Die faszinierende biologie des beutelfrosches von Quito
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Der Beutelfrosch von Quito (Gastrotheca riobambae, Familie der Hemiphractidae) ist wegen seiner Biologie ein außergewöhnlicher Frosch. Daher sind die Arterhaltung und die Bewahrung seines Habitats sehr bedeutsam. Beutelfrösche (Hemiphractidae) sind in Lateinamerika beheimatet. Das Besondere an ihnen ist, dass die Mutter die Embryonen bis zur Geburt in einem Beutel auf dem Rücken trägt. Die Entwicklung der Beutelfroschembryonen erfolgt über eine Keimscheibe. Im Vergleich mit anderen Fröschen sind die Eier größer, zugleich geringer in der Anzahl und die Embryonalentwicklung ist langsamer. Der Beutel der Mutter und die Glockenkiemen der Embryonen erlauben eine verlängerte Inkubation, d.h. Embryonalentwicklung. Eine weitere Besonderheit der Familie der Hemiphractidae sind Oozyten mit vielen Zellkernen, sogenannte‚ „multinukleare Oozyten“. Die Biologie der Gastrotheca riobambae hat, obwohl es sich um Frösche handelt, in einigen Aspekten Ähnlichkeiten mit landlebenden Wirbeltieren wie Vögeln und Säugern.
